Pressemitteilung

Nr. 06/2016

Datum: 18.04.2016

 

GRÜNE JUGEND Sachsen und GRÜNE JUGEND Brandenburg rufen zum Protest gegen das Braunkohlegeschäft auf.

Ende Gelände in der Lausitz – Kohle stoppen und Klima schützen!

 

Die GRÜNE JUGEND Brandenburg und die GRÜNE JUGEND Sachsen rufen dazu auf sich an den Protesten von „Ende Gelände“ vom 13. – 16. Mai zu beteiligen und ein klares Zeichen gegen das schmutzige Geschäft mit der Braunkohle zu setzen.

„Nach dem letztes Jahr in NRW 1500 Menschen in die Grube gegangen sind, gibt es nun endlich auch eine große Bewegung in der Lausitz. Wir als GRÜNE JUGEND Sachsen und GRÜNE JUGEND Brandenburg rufen dazu auf, sich an den friedlichen Blockaden von „Ende Gelände“ zu beteiligen und zu Pfingsten in die Grube zu klettern. Ziviler Ungehorsam war schon immer ein bedeutender Teil der Umweltbewegung und auch unserer Partei.“, so Martin Wandrey, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Brandenburg und Anne Kämmerer, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Sachsen.

„Außerdem rufen wir dazu auf sich an den verschiedenen, vielfältigen Aktonen rund um das diesjährige Klimacamp in der Lausitz zu beteiligen. Gemeinsam mit vielen Strukturen werden wir in der Lausitz ein Zeichen für das Klima und gegen die Zerstörung unserer Umwelt zu setzen. Mit unserem Protest machen wir deutlich, dass es nach dem Verkauf von Vattenfall nicht einfach so weitergehen kann.“

„In der Lausitz findet durch den Braunkohleabbau eine massive Umweltverschmutzung statt. Raubbau an der Natur äußert sich nicht nur in der direkten Zerstörung der Landschaft. Der Abbau hat jahrzehntelange Folgen. Das ist nicht zuletzt an der „braunen Spree“ rund um das Abbaugebiet sichtbar geworden. Die Kosten der gegenwärtigen Renaturierungsprogramme belaufen sich auf Milliarden von Euro.“

„Durch Braunkohleverstromung tragen wir zur Erwärmung des Klimas bei. Die Folgen des Klimawandels sind bereits heute sichtbar. Die Pegel der Ozeane steigen, einige Inseln sind bereits unbewohnbar geworden. Auch die massive Zunahme von extremen Wetterphänomen sind Zeichen der globalen Erwärmung.“

„Die Folgen dieses Klimawandels betreffen vor allem die Länder des globalen Südens. Klimapolitik ist vor allem auch eine Frage von globaler Gerechtigkeit.“

„Wir sagen es reicht!

Für einen konsequenten Klimaschutz muss die Kohle im Boden bleiben. Dafür werden wir kämpfen. Denn wir sind das Investitionsrisiko!“

 

Hintergrund: Am Pfingstwochenende finden rund um das diesjährige Klimacamp in der Lausitz zahlreiche Protestaktionen statt. Hier gehts zum Aufruf von Ende Gelände und hier zum Aufruf des Klimacamps.

 

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Pressekontakt:

Anne Kämmerer
Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Sachsen

 

GRÜNE JUGEND Sachsen
Landesgeschäftsstelle
Wettiner Platz 10
01067 Dresden

 

Email: anne(punkt)kaemmerer(ät)gj-sachsen(punkt)de

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