Estelmann: Rassistische Hetze ist keine Diskussionsgrundlage

Wurzen. Die GRÜNE JUGEND Sachsen veranstaltete am Wochenende ihre Landesmitgliederversammlung im Haus des Netzwerks für Demokratische Kultur e.V. in Wurzen. Junge Menschen aus ganz Sachsen diskutierten zwei Tage lang über Anträge. Der Leitantrag „sächsische Verhältnisse überwinden: Rassismus aus der „Mitte der Gesellschaft“ bekämpfen wurde nach intensiver Diskussion am Sonntag mit großer Mehrheit beschlossen.

Jan Estelmann, Landessprecher der GRÜNEN JUGEND Sachsen, erklärt:

„Wir müssen verhindern, dass Sachsen immer wieder einen Nährboden für rechtes Gedankengut bildet. Gerade die Landesregierung ist hier in der Pflicht die Versäumnisse der letzten Jahre konsequent aufzuarbeiten. Statt Lippenbekenntnisse von oben zu verordnen, sollte sie nachhaltig dafür sorgen, dass Rassismus in Sachsen keinen Platz hat. Rassistische Hetze ist keine Diskussionsgrundlage. Wer mit Pegida und Ablegern. reden will biedert sich ihnen an.“

Wir fordern, dass kein Dialog mit Rassist*innen auf Kosten von Geflüchteten und Andersgläubigen geführt wird.

Der ganze Beschluss: https://gj-sachsen.de/wp-content/uploads/2014/12/lmv-wurzen-beschluss.pdf