Der Klimawandel: Die Herausforderung des 21. Jahrhunderts

Der Klimawandel stellt eine der großen Herausforderungen unserer Zeit dar. Durch die globale Erwärmung drohen gerade in ärmeren Ländern viele Landstriche zu verdorren, Wüsten breiten sich aus, Wasser wird zu einem knappen Gut. Bereits heute sind die Auswirkungen weltweit zu spüren: Naturkatastrophen, Hungersnöte und der ansteigende Meeresspiegel. Auch in Sachsen hinterlässt der Klimawandel Spuren: 2015 war das wärmste Jahr seit den Wetteraufzeichnungen.

Am härtesten trifft der Klimawandel die Entwicklungsländer und Inselstaaten, die selbst in kaum nennenswertem Ausmaß zu den weltweiten Treibhausgasemmissionen beitragen. Zunehmende Trockenperioden, sintflutartige Überschwemmungen, tropische Stürme und extreme Wetterwechsel zwingen immer wieder Menschen, ihre Heimat für immer zu verlassen. Der Klimawandel ist längst auch zu einer Fluchtursache geworden. Es wird Zeit, dass nun auch die großen Industriestaaten ihren Beitrag zu einem konsequenten Klimaschutz leisten und Verantwortung für ihre jahrzehntelange systematische Ausbeutung unseres Planeten übernehmen.

Die Klimarettung: Das 1,5°C-Ziel und was es für uns bedeutet

Im Dezember 2015 fanden sich Repräsentant*innenen von 196 Staaten in Paris zur Weltklimakonferenz COP21 zusammen, um vor den Augen der Weltöffentlichkeit über ein gemeinschaftliches Vorgehen gegen den fortschreitenden Klimawandel zu beraten. Sie fassten einen folgenschweren Beschluss: Die globale Erwärmung soll auf maximal 1,5°C im Vergleich zur vorindustriellen Zeit begrenzt und das Ausmaß des Klimawandels so eingedämmt werden. Dieses Ziel, festgeschrieben in einem verbindlichen völkerrechtlichen Vertrag, ist wegweisend nicht nur für die Energiepolitik, sondern für alle Bereiche unseres Lebens. Klimaschutz ist nicht nur ein Thema der Bundespolitik, sondern kann und muss auch von den Menschen vor Ort in den Städten und auf dem Land mitgestaltet und vorangetrieben werden. „Think global – Act lokal!“ lautet die Devise!

Die Zukunft kommender Generationen hängt entscheidend vom Erfolg des Klimaabkommens von Paris ab. Die Vorgaben umzusetzen, wird nicht leicht. Doch im Angesicht der Bedrohung durch den Klimawandel können wir uns nicht zurücklehnen und abwarten, was passiert. Um das 1,5°C-Ziel erreichen zu können, müssen wir alle gemeinsam an einem Strang ziehen – dazu muss auch der Freistaat Sachsen seinen Beitrag leisten!

Über die Veranstaltung

Am 10. Mai, im Vorfeld der „EndeGelände“-Proteste im Lausitzer Braunkohlerevier, laden der Ring Politischer Jugend Sachsen e.V. und die GRÜNE JUGEND Sachsen unter dem Titel „Ist das Klima noch zu retten?“ zu einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung ein.

Gemeinsam mit Dr. Gerd Lippold, Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag für Energie und Klimaschutz, Jens Bitzka, Vorsitzender des GRÜNEN Kreisverbandes Bautzen, sowie einer Vertreter*in der Bürgeriniative „Dresden CO2-frei“ (angefragt) befassen wir uns mit den Fragen, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um den fortschreitenden Klimawandel aufzuhalten, und welchen Beitrag Sachsen für die Erfüllung der Klimaschutzziele leisten muss. Moderiert wird die Diskussion von Alessa Wochner, Mitglied im RPJ Sachsen e.V..

Wir laden Sie und Euch ganz herzlich dazu ein!

Online-Anmeldung

Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht zwingend erforderlich. Aufgrund der besseren Planbarkeit bitten wir dennoch darum. Die Online-Anmeldung ist bis zum 5. Mai 2016 möglich. (mehr)

Der Veranstaltungsort: Die „GRÜNE ECKE“

Veranstaltungsort ist das Dresdner Regionalbüro der GRÜNEN Fraktion im Deutschen Bundestag. Er befindet sich an der Ecke Bischofsplatz/Rudolf-Leonhard-Straße in Dresden. Dank der auffälligen grünen Zierelemente ist das Gebäude unübersehbar. (mehr)

Erreichbarkeit mit Öffentlichen Verkehrsmitteln

In unmittelbarer Nähe zum Veranstaltungsort verkehren die Straßenbahnlinien 7, 8 (Bischofsweg) und 13 (Bischofsplatz) sowie die S-Bahn-Linie S1 (Haltepunkt Dresden-Bischofsplatz). Eine ausführliche Wegbeschreibung zum Veranstaltungsort können Sie auch ganz einfach online finden. (mehr)