Anlässlich der jüngsten zukunftsfeindlichen und ignoranten Äußerungen von Michael Kretschmer zu einer vermeintlichen Inländerdiskriminierung durch das sogenannte, ohnehin fast wirkunslose „Klima-Paket“, kritisiert die GRÜNE JUGEND Sachsen die Haltung der CDU Sachsen scharf.
Merle Spellerberg, Landessprecherin der GRÜNEN JUGEND Sachsen erklärt dazu:“Die Klimakrise ist ein gewaltiges Problem  für die Menschheit. Wer lieber Verantwortung abgibt anstatt sich um die Lösung der Probleme zu kümmern, handelt bewusst gegen die Interessen der jungen und der zukünftigen Generationen. Klimaschutzmaßnahmen als  Diskriminierung zu bezeichnen ist mehr als nur ignorant. Die einzigen, die hier wirklich diskriminiert werden, sind diejenigen, die unter  unterlassenem Klimaschutz am allermeisten leiden: Menschen im  globalen Süden und die zukünftigen Generationen.“

Jonathan Gut, Landessprecher der GRÜNEN JUGEND Sachsen bekräftigt:“Herr  Kretschmer hat wohl den Schuss nicht gehört. Diese grundsätzliche,  klimaschutzfeindliche Haltung ist eines Ministerpräsidenten unwürdig. Im Jahr 2019 Klimaschutzmaßnahmen so grundsätzlich in Frage zu stellen, ist bar jeder Vernunft. Die Äußerung ist ein erneuter Tiefpunkt in der  angeblichen Klimapolitik der sächsischen CDU.“

Merle Spellerberg ergänzt:“Das Verhalten der CDU in den letzten beiden Tagen liest sich ganz so, als bestünde gar kein Interesse mehr an einer Kenia-Koalition. Wer sich so offen gegen die Interessen der zukünftigen Generationen stellt, kann kein ernst zu nehmender Koalitionspartner sein. Wir brauchen ein radikales Umdenken seitens der CDU Sachsen und von Herrn Kretschmer.“

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