23. November 2021

GJ Sachsen fordert Landesaufnahmeprogramm für Schutzsuchende aus Belarus



Menschen werden im Grenzgebiet zwischen Polen und Belarus festgehalten und an einer Weiterreise gehindert, bei Temperaturen um den Gefrierpunkt.

Charlotte Henke, Landessprecherin der GRÜNEN JUGEND Sachsen, erklärt dazu:

„Erneut werden hilfesuchende Menschen instrumentalisiert und als Spielball im Machtkampf zwischen Lukaschenko und der EU benutzt. Alle Menschen haben das Recht auf ein faires Asylverfahren! Diese Situation ist eine humanitäre Katastrophe und eine Schande für die EU, Deutschland und Sachsen. Statt die eigenen Werte ernstzunehmen und in die Tat umzusetzen wird abgeschottet. „

Ella Hanewald, Landessprecherin der GRÜNEN JUGEND Sachsen, ergänzt:

„Wenn geflüchtete Menschen als Druckmittel von einem Diktator missbraucht werden, dann lautet die Antwort nicht Abschottung und Grenzen dicht machen, sondern Solidarität. Lukaschenko spekuliert auf eine menschenfeindliche EU, deshalb ist unsere stärkste Waffe das Öffnen der EU-Außengrenze und ein menschenwürdiges Asylverfahren für alle die, die jetzt noch im Grenzgebiet feststecken. Es braucht einen sofortigen Stopp der illegalen Pushbacks und Zutritt in das Sperrgebiet für Hilfsorganisationen und unabhängige Beobachter*innen. Außerdem fordern wir ein großes Landesaufnahmeprogramm für Geflüchtete, denn Sachsen hat Platz.“



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